In der Kunst
Eine der am häufigsten dargestellten Heiligenfiguren Europas. Ob in gotischen Kathedralen, barocken Deckenfresken oder modernen Ikonen — sein Bild begleitet Reisende seit 1500 Jahren.
Vom Riesen am Flussufer zum Schutzpatron der Kraftfahrer — die Geschichte hinter unserem Namen.

Im 3. Jahrhundert, so erzählt die Legende, lebte in Lykien ein Mann von übermenschlicher Gestalt. Er trug den Namen Offerus — „der Träger" — und war so groß und stark, dass ihn niemand bezwingen konnte. Offerus suchte nach dem mächtigsten Herrn der Welt, dem er dienen wollte.
Er zog zum Hof eines Königs. Doch als er bemerkte, dass selbst der König sich vor dem Namen des Teufels bekreuzigte, verließ er ihn und wurde Gefolgsmann des Teufels. Als dieser sich wiederum vor einem Kreuz verneigte, erkannte Offerus: Es gibt einen, der noch mächtiger ist. Ein Einsiedler wies ihn an, diesem Herrn zu dienen — durch Werke. Und so stellte sich Offerus an einen reißenden Fluss, um Reisende hinüberzutragen.
Eines Nachts trug er ein Kind auf seinen Schultern. Mitten im Strom wurde das Kind immer schwerer, bis Offerus beinahe einbrach. Als er am anderen Ufer angekommen war, offenbarte sich ihm das Kind: Er hatte Christus getragen — und mit ihm die Last der ganzen Welt. Seither trug Offerus den Namen Christophorus — „Christusträger".
„Wer Christophorus sieht am Morgen,
der wird den ganzen Tag ohne Sorgen."
Jahrhundertelang war es Brauch, beim Aufbruch auf eine Reise ein Bild des heiligen Christophorus zu betrachten — es galt als Schutz für den Tag. Heute findet man sein Bild auf Armaturenbrettern, an Schlüsselanhängern und als Plakette im Fahrzeug.
Als wir 2009 in Köln unser Unternehmen gründeten, war die Entscheidung für den Namen Christophorus schnell getroffen. Wir sind kein romantisches Unternehmen — wir sind Mechatroniker, Bergungsspezialisten, Disposition und Fahrer. Aber wenn jemand bei Dauerregen um drei Uhr morgens auf der A57 liegen bleibt, dann tun wir genau das, was Christophorus tat: Wir tragen andere durch die schwierige Stelle.
Der Name verpflichtet. Er erinnert uns daran, dass unsere Arbeit mehr ist als ein Job: Wir sorgen dafür, dass Menschen, die in Not geraten, wieder nach Hause kommen. Ob es um einen platten Reifen, einen Unfall oder einen aufwendig zu bergenden Lkw geht — am Ende des Einsatzes soll jeder Kunde spüren: Hier wurde geholfen, nicht abgearbeitet.
Eine der am häufigsten dargestellten Heiligenfiguren Europas. Ob in gotischen Kathedralen, barocken Deckenfresken oder modernen Ikonen — sein Bild begleitet Reisende seit 1500 Jahren.
Die runde Plakette mit dem Kind auf der Schulter ist bis heute ein verbreitetes Motiv auf Armaturenbrettern, besonders im katholischen Süddeutschland und Österreich. Der Brauch hält sich gegen alle Säkularisierung.
„Hl. Christopherus, beschütze mich." Was früher ein Stoßgebet war, ist heute manchmal ein leises „Bitte, bitte, lass den Motor nochmal anspringen." Wenn das nicht hilft: 0221 / 800 1800.
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